Stadt Penzberg in Oberbayern

Fairtrade-Stadt Penzberg


Terminankündigung:

Am 16. und 23.11.2017 wird jeweils um 20 Uhr im Kino P an der Fraunhoferstr. 8
(www.kinop.de) der Film "Der Preis der Mode" gezeigt.


Konzert mir fairem Frühstück am 28.10.2017

Zeitungsbericht zum Vergrößern bitte anklicken.

Konzert mit fairem Frühstück
Penzberger Merkur vom 7.11.2017

Wechsel im Steuerungsteam

Aufgrund des Ausscheidens von Herrn Willi Dienstbier aus dem Stadtratsgremium übernimmt Frau Stadträtin Susanne Meindl, SPD, ab 30. Mai 2017 die Funktion des Ansprechpartners für die Stadtverwaltung im Steuerungsteam Fairtrade-Stadt Penzberg.


Pressespiegel

Den Bericht zum Vergrößern bitte anklicken.

Fairtrade-Titelerneuerung für Penzberg
Penzberg erhält Fairtrade-Titelerneuerung
Penzberger Merkur vom 10.03.2017

Fair gehandelte Mode - Projekt azadi

Vortrag zu fair gehandelter Mode

Am 8. Oktober 2016 hielt Frau Elke Klemenz einen Vortrag über fair gehandelte Kleidung in der gutbesuchten Penzberger Moschee.
Fr. Klemenz ist Mitarbeiterin im Eine-Welt-Laden Fürth und Geschäftsführerin von azadi. Sie vermittelte neben allgemeinen Informationen einen tiefen Einblick in die wahre Praxis, da sie selbst bei der Gründung des Projekts azadi in Indien maßgeblich beteiligt war und dieses immer noch aktiv betreut.

 
Bei azadi arbeiten und wohnen mißbrauchte und mißhandelte Frauen als Näherinnen und Schneiderinnen im betreuten Umfeld. Die Zuhörer bekamen interessante und berührende Einblicke in die vielen Probleme und deren Bewältigung vor Ort. Im Anschluß fand ein reger Meinungsaustausch unter den Zuhörern statt.

Weitere Informationen zu fair gehandelter Mode finden Sie im Internet unter www.farcap.de.


Wechsel im Steuerungsteam Fairtrade

Aufgrund des Ausscheidens von Frau Alexandra Link-Lichius aus dem Stadtratsgremium übernimmt Herr Stadtrat Willi Dienstbier, SPD ab Januar 2017 die Funktion des Ansprechpartners für die Stadtverwaltung im Steuerungsteam Fairtrade-Stadt Penzberg.


Einladung zur Informationsveranstaltung mit Podiumsgespräch am 19. April 2016, 19.30 Uhr im Saal der Seeresidenz “Alte Post“ in Seeshaupt zum Thema:

Was ist „fairer Handel“ - warum in Seeshaupt?

Seeshaupt ist auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde – der Abend zeigt Hintergründe und praktikable Umsetzung des gerechten Handels regional und weltweit.

 
Informationsveranstaltung & Podiumsgespräch mit:

Dr. Brigitte Honold, Weilheim-Schongauer Land Solidargemeinschaft e.V.,

Dr. Georg Kurz, Initiator Fairtrade-Town Penzberg,

Alexandra Link-Lichius, Stadträtin und Fairtrade-Steuerungsgruppe Penzberg,

Sonja Seyfried, Sprecherin der Fairtrade-Steuerungsgruppe Seeshaupt,

 
Moderator:
Herbert Konrad, Mitglied Fairtrade Bad Tölz

Grußwort: Bürgermeister Michael Bernwieser, Gemeinde Seeshaupt

Musikalische Umrahmung: Max Hadersbeck


Merkur vom 27./28.2.2016

Penzberger Merkur vom 27. / 28. Februar 2016


Merkur vom 13.10.2015

Penzberger Merkur vom 13. Oktober 2015


Penzberg mit "Fairtrade-Siegel" ausgezeichnet

Anlässlich einer kleinen Feierstunde wurde Penzbergs Auszeichnung als
"Fairtrade-Stadt" am Freitag, den 13. April 2015, gebührend gefeiert:
Bürgermeisterin Elke Zehetner und das interreligiöse Umweltteam haben die Auszeichnung von Hannah Rüther Botschafterin und Referentin der Kampagne Fairtrade Towns, Region Süddeutschland, für TransFair e.V., entgegengenommen.

Mit dieser Verleihung wurde das Fairhandels-Engagement von gemeinnützigen Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden, dem Einzelhandel und der Gastronomie geehrt. Die steigende Nachfrage nach fair gehandelten Produkten in der Bevölkerung hat zu einem großen Teil zu Penzbergs erfolgreicher Bewerbung beigetragen.  

Penzberger Merkur vom 14. März 2015 - Bericht als Download verfügbar.

Penzberg wird Fairtrade-Stadt

Nun ist es offiziell: Penzberg wird zur Fairtrade-Stadt und feiert diese Auszeichnung: 
 
Am Freitag, den 13. März, um 17:30 Uhr gibt es zu dazu in der Rathauspassage eine Veranstaltung in dessen Rahmen die Auszeichnung von Hannah Rüther,  Botschafterin und Referentin der Kampagne Fairtrade Towns, Region Süddeutschland, für TransFair e.V., an die Stadt Penzberg übergeben wird. Nähere Informationen zur Auszeichnungsfeier entnehmen Sie bitte dem Programm.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Penzberg ihre Bewerbung für diesen Titel eingereicht. Bewerben können sich Städte, Gemeinden und Landkreise, die den Fairen Handel fördern, um die Arbeits- und Lebensbedingungen insbesondere in Ländern des Südens zu verbessern.
Der Titel „Fairtrade Town“ ist an mehrere Voraussetzungen geknüpft, die Penzberg allesamt erfüllt. So beteiligen sich Einzelhandel, Gastronomie, Schulen, Kirchengemeinden und örtliche Vereine an dieser Aktion. Die Stadt Penzberg dankt Ihren Aktionspartnern und hofft, dass sich noch weitere Vereine, Unternehmen und Interessenten an dieser Kampagne beteiligen werden. 

Kontaktmöglichkeiten:

Allen, die sich ebenfalls an dieser Kampagne beteiligen möchten, steht die Mailadresse fairtradestadt@penzberg.de zur Kontaktaufnahme zur Verfügung.

Wer sich im Internet über die Aktion "Fairtrade-Towns" informieren möchte,
findet Informationen dazu unter www.fairtrade-towns.de sowie
www.fairtrade-deutschland.de


Stadt Penzberg bewirbt sich um das Fairtrade-Siegel

"Penzberg macht sich auf den Weg, ein Teil dieser Bewegung zu werden"

Fairtrade-Städte fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgeschäft, Politik und Wirtschaft, die sich für den Fairen Handel in ihrer Heimat engagieren. Hierbei liegt die Thematisierung des Fairen Handels im Trend, nachdem auch in Deutschland zunehmend das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen wächst. Auf kommunaler Ebene spielt der Faire Handel in allen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle, zunehmend beim öffentlichen Beschaffungswesen.

Seit Januar 2009 können sich nun auch Kommunen in Deutschland um den Titel "Fairtrade-Stadt", "Fairtrade-Kreis" oder "Fairtrade-Gemeinde" bewerben.
Über 200 Fairtrade-Towns gibt es mittlerweile in Deutschland, darunter Saarbrücken, Neuss, Dortmund und München. Darüber hinaus haben sich bereits weitere 60 Städte und Gemeinden in Deutschland aktuell um den Titel beworben und arbeiten daran, die Kriterien zu erfüllen.


Das Fairtrade-Siegel

Mit dem Handel und dem Kauf von Produkte, die mit dem Fairtrade-Siegel versehen sind, garantiert TransFair die Überprüfung und Einhaltung von Produktionsbedingungen in den folgenden Bereichen:

Soziales: gerechte Arbeitsbedingungen, Gemeinschaftsprojekte, Versammlungsfreiheit, Diskriminierungsverbot, keine Kinderarbeit

Ökonomie: Beratung, stabile Mindestpreise, Fairtrade-Prämien, langfristige Handelsbeziehungen, Vorfinanzierung

Ökologie: Liste verbotener Substanzen, umweltschonender Anbau, Förderung des Bio-Anbaus, Verbot gentechnisch veränderter Organismen


Um als Fairtrade-Stadt anerkannt zu werden, sind folgende Kriterien zu erfüllen:
 
• die Bildung einer Steuerungsgruppe
 
• ein entsprechender Stadtratsbeschluss (pdf-Datei)

• der Vertrieb von Produkten, die aus gerechtem Handel stammen und das 
  entsprechende Gütesiegel tragen, im lokalen Einzelhandel und in
  Gastronomie betrieben.
  Mit der Teilnahme von zwei Penzberger Gastro-Unternehmen, welche
  Fair-Trade-Produkte bereits ausschenken, konnte die Mindestvoraussetzung
  erfüllt werden.

  Weitere Unternehmen sind jederzeit herzlich eingeladen, sich an der
  Kampagne zu beteiligen.
  
• die Verwendung von Fairtrade-Produkten in Schulen, Vereinen, Kirchen sowie
   die Durchführung von Bildungsaktivitäten
 
• die Berichterstattung in der Presse und in den Medien

Nach Erfüllung der genannten Kriterien wird der Titel "Fairtrade-Gemeinde" zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren verliehen. Danach erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind.

Mit dem Beschluss des Penzberger Stadtrates vom 22. Juli 2014 hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, verstärkt Fairtrade-Produkte in allen Lebens- und Arbeitsbereichen zu fördern. Dazu erhält sie Unterstützung von einer Steuerungsgruppe aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Gruppierungen.

Die Steuerungsgruppe setzt sich wie folgt zusammen:

Vertretung der Stadt Penzberg:
Alexandra Link-Lichius, Stadtratsmitglied

Handel:
Regina Herele, Fr. Siebert

Interreligiöses Umweltteam:
Jürgen Gühring, Ingrid Keller, Elke Moritz, Klaus Pfaller, Dieter Raisch,
Alfred Sommer, Gönül Yerli, Georg Kurz

Kirchen:
Interreligiöses Umweltteam (siehe oben)

Vereine:
Gönül Yerli, gemeinnützige Islamische Gemeinde Penzberg e.V.

Die Steuerungsgruppe, die bei ihren Terminen für jeden interessierten Bürger offen steht, konnte festhalten, dass es in Penzberg bereits seit Jahren ein vielfältiges Engagement (u.a. Eine-Welt-Laden) in Sachen gerechter Handel gibt. Auch im Einzelhandel findet der aufmerksame Käufer bereits seit längerem Fairtrade-Produkte.

Kontaktmöglichkeiten:

Allen, die sich ebenfalls an dieser Kampagne beteiligen möchten, steht die Mailadresse fairtradestadt@penzberg.de zur Kontaktaufnahme zur Verfügung.
 
Wer sich im Internet über die Aktion "Fairtrade-Towns" informieren möchte,
findet Informationen dazu unter www.fairtrade-towns.de sowie
www.fairtrade-deutschland.de

 
Auftaktveranstaltung:

Am 12. Oktober 2014 fand anlässlich der Veranstaltung "Interreligiöser Schöpfungstag" eine Auftaktveranstaltung zum Thema "Fairtrade Stadt Penzberg" statt. Nähere Details zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programmflyer.

Zum Abschluss an die Veranstaltung unterzeichnete die Erste Bürgermeisterin
Elke Zehetner (im Bild mit Georg Kurz vom Interreligiösen Umweltteam) auf dem Penzberger Stadtplatz die Bewerbungsunterlagen der Stadt die nun zur Prüfung bei der TransFair-Organisation in Köln eingereicht werden. 

Endspurt auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt

Wenige Minuten später schickten die Anwesenden Luftballons auf die Reise als Zeichen dafür, dass sich Penzberg auf den Weg gemacht hat, Fairtrade-Stadt zu werden.

 

 

Penzberger Merkur vom 13. Oktober 2014