Presse | Info aus dem Jahr 2012


Bahngipfel in Penzberg

Erfolgreicher Einsatz für den barrierefreien Umbau
des Bahnhofs in Tutzing

Am Dienstag, 06.11.2012, hat im Rathaus Penzberg eine Gesprächsrunde mit den Bürgermeistern der Gemeinden und den Landräten bzw. Vertretern der  Landkreise entlang der Bahnstrecke Kochel a. See - Tutzing  sowie Vertretern der Deutschen Bahn AG, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und Pro Bahn stattgefunden.

Hierbei wurde  vom Vertriebsbeauftragten der DB, Bereich Station& Service AG, Herrn Kölbl, der Zeitplan für den barrierefreien Umbau des Tutzinger  Bahnhofs sowie der weiteren Bahnhöfe entlang der Bahnstrecke Tutzing Kochel a. See vorgestellt. Die bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) für die „Planung Werdenfels“ zuständige Bereichsmanagerin, Frau Schubert, gab einen Ausblick auf den Fahrplan nach einer geplanten Fertigstellung der Umbaumaßnahmen im Dezember 2013. Mit dem Umbau der Bahnanlage in Tutzing wird zum 01. März 2013 begonnen. Es handelt sich hierbei um eine sehr komplexe Maßnahme, vor allem hinsichtlich der unterschiedlichen Höhennormen für S-Bahn und Regionalzüge an den Bahnsteigen in Tutzing. Die Bahnsteige werden dabei auf einer Länge von 155 m auf eine Höhe 76 cm angehoben.

Frau Schubert von der BEG informiert die Anwesenden über den Leistungsumfang  des „Wettbewerbsnetzes Werdenfels“. Ab dem neuen Fahrplan Ende 2013 werden auf der Strecke demnach klimatisierte, niederflurige neue Elektro-Triebwagen eingesetzt, die in Tutzing gekuppelt und geflügelt werden. Während des Berufsverkehrs, montags bis freitags verkehren die Züge zwischen Penzberg und Tutzing im 30 Minuten Takt, mit Anschluss Richtung München. In allen Regionalzügen werden außerdem ein bis zwei Zugbegleiter eingesetzt, die u.a. auch in den Zügen Fahrkarten verkaufen. Die  personenbedienten Verkaufsstellen sind mindestens 70 Stunden pro Woche geöffnet, davon mindestens 12 Stunden am Wochenende. Für Iffeldorf muss es wegen der Einhaltung der Fahrzeiten zunächst jedoch beim täglichen, aber nach und aus München künftig umsteigefreien Stundentakt bleiben. Die BEG wird jedoch während der ½-jährlichen Probephase des neuen Fahrplanbetriebes prüfen, ob evtl. ein ½ Stundentakt auch für Iffeldorf möglich wird.

Nach Fertigstellung der infrastrukturellen Einrichtungen werden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 nun Bedingungen geschaffen, die ein kundenfreundliches, sicheres und bequemes Angebot für die Bahnkunden auf der Strecke München –Tutzing – Kochel a. See schaffen. Die Taktverdichtung auf dem Streckenabschnitt zwischen Penzberg und München trägt ebenfalls zu einer zusätzlichen Attraktivitätssteigerung bei.


Fördergelder für Bergwerksmuseum

Die Stadt Penzberg erhält für die Neugestaltung des Bergwerksmuseums knapp 150.000€ von der Europäischen Union

 

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Bergwerksmuseums in den Kellerräumen der Heinrich-Campendonk-Realschule belaufen sich auf 350.000€. 40% dieser Kosten können nun durch einen Zuschuss aus den LEADER-Mitteln der EU abgedeckt werden. Den Zuwendungsbescheid überreichten Ethelbert Babl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und Landrat Dr. Zeller an Bürgermeister Hans Mummert am 11. Dezember 2012 im Rahmen eines Pressegesprächs im neuen Sitzungssaal des Penzberger Rathauses. Dabei wurde von allen Rednern die Aufbauleistung des Bergknappenvereins, die das Museum über 40 Jahre ehrenamtlich aufgebaut und betrieben hatten, gewürdigt.

 

Das Bergwerksmuseum soll im Frühjahr 2013 nach Abschluss der Umbauarbeiten wieder geöffnet werden.

 


PM Stadt Penzberg setzt auf Ökostrom v. 07.12.2012

Penzberg stellt auf den Bezug von reinem Ökostrom um.
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Diskussion um neues Bundesmeldegesetz

Die Stadt Penzberg informiert:

Die Berichterstattung in den Medien zum neuen Bundesmeldegesetz verunsichert viele Penzberger Bürger. Hauptkritikpunkt sind die Bestimmungen für eine Melderegisterauskunft.

Wir möchten darauf hinweisen, dass das Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Deshalb kann die Stadt Penzberg noch keine verbindlichen Aussagen über den Inhalt machen.

Sie können beim Bürgerbüro aber auch nach der derzeit gültigen Rechtslage eine Datenübermittlungssperre eintragen lassen, um zu verhindern, dass Dritte Ihre Meldedaten erhalten.

Diese Sperre gilt derzeit für folgende Fälle:

  • Auskünfte an Parteien, Wählergruppen und andere Träger von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit allgemeinen Wahlen und mit Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene
     
  • Auskünfte über Alters- und Ehejubiläen an Parteien, Wählergruppen, Mitglieder parlamentarischer Vertretungskörperschaften und Bewerber für diese Übermittlung von Daten an Parteien, Wählergruppen, Mitgliederparlamentarischer Vertretungskörperschaften und Bewerber für diese sowie an Presse und Rundfunk
     
  • Auskünfte an Adressbuchverlage
     
  • Auskünfte an die öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft des Ehegatten, welcher der Betroffene selbst oder dessen minderjährige Kinder nicht angehören 
      
  • Auskünfte durch automatisierten Abruf über das Internet
     
  • Auskünfte für Zwecke der Direktwerbung
     
  • Auskünfte an das Bundesamt für Wehrverwaltung (nur für minderjährigePersonen mit deutscher Staatsangehörigkeit möglich) 
     

Eine Übermittlungssperre können Sie schriftlich oder persönlich beantragen. Das Antragsformular sowie weitere Informationen finden Sie hier.


Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab dem 26. Juni 2012 ungültig

Das Bundesministerium des Innern informiert:

Aufgrund europäischer Vorgaben ergibt sich im deutschen Passrecht eine
wichtige Änderung: Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland über ein eigenes Reisedokument verfügen. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig.
Das Bundesinnenministerium empfiehlt den von der Änderung betroffenen Eltern, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder bei ihrer zuständigen Passbehörde zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung.
Hintergrundinformationen: Die Änderung ergibt sich unmittelbar aus der Verordnung (EG) Nr. 444/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 28. Mai 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2252/2004 des Rates über Normen für Sicherheitsmerkmale und biometrische Daten in von den Mitgliedsstaaten ausgestellten Pässen und Reisedokumenten (EU-Passverordnung). Hintergrund ist das in der EU-Passverordnung aus Sicherheitsgründen verankerte Prinzip "eine Person -
ein Pass", das EU-weit bis zum 26. Juni 2012 umzusetzen ist und von der
Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) empfohlen wird. Aufgrund
der zehnjährigen Gültigkeitsdauer von Reisepässen können sich Dokumente mit (ab dem 26. Juni 2012 ungültigem) Kindereintrag aber noch bis Ende Oktober 2017 in Umlauf befinden.
                               XXX Ende Pressemitteilung XXX

Insofern wird empfohlen, bei geplanten Auslandsreisen rechtzeitig neue Reisedokumente für die Kinder bei der zuständigen Passbehörde zu beantragen. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und ggf. - je nach Reiseziel - Personalausweise zur Verfügung. Dies gilt auch für Reisen innerhalb der Europäischen Union bzw. für den sogen. "Schengen-Raum". Auch wenn in diesem Gebiet die Grenzkontrollen ausgesetzt sind, entbindet dies die Reisenden nicht von der Pflicht ein gültiges Dokument mitzuführen.