Endfassung des Energie- und Klimaschutzkonzepts erschienen
Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 29.11.2011 grundsätzlich dem Energie- und Klimaschutzkonzept zugestimmt. Die Endfassung kann unter der Rubrik "Energieprojekt" abgerufen werden. Die gebundene Fassung erscheint im Januar 2012.

K2 und Marker auf Expansionskurs
Die Penzberger Firmen K2 Sports Europe und Marker befinden sich weiter auf Expansionskurs. Diese gute Nachricht erhielten Bürgermeister Hans Mummert und Wirtschaftsförderer Rolf Beuting jüngst bei einem Betriebsbesuch am Unternehmenssitz an der Seeshaupter Straße. In den vergangenen Jahren konnten die beiden Unternehmen ihre Marktstellung durch ein konsequentes Marketing deutlich verbessern. Der Sportartikel- und der Skibindungshersteller nehmen in einer Reihe von Märkten inzwischen Führungspositionen ein. K2 Sports und Marker setzen bei ihrer Marktpositionierung auf Attribute wie Dynamik, Kreativität und Unabhängigkeit sowie auf die Qualität und Hochwertigkeit ihrer Produkte.
Zusammen mit den rund 120 Beschäftigten am Standort Penzberg feiern die beiden Firmen im kommenden Jahr ihre Firmenjubiläen. Marker wurde im Jahr 1952 gegründet und K2 Sports im Jahre 1962. K2 Sports Europe konnte den Jahresumsatz in den letzten 5 Jahren um insgesamt 35% steigern. Der Jahresumsatz von Marker betrug 2010 konsolidiert 42 Millionen Euro.
Rabeler Fruchtchips wird für besondere Energieeffizienz ausgezeichnet
Für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt „Energieeffizienz Tölzer Land“ wurde die Penzberger Firma Rabeler Fruchtchips vom Tölzer Landrat Josef Niedermaier unlängst ausgezeichnet. Dies war auch eines der Hauptthemen, das Bürgermeister Hans Mummert und Wirtschaftsförderer Rolf Beuting bei einem Firmenbesuch mit Inhaber Hans Rabeler besprachen.
Bedingt durch seine Produktionsweise verbraucht das Unternehmen an der Nonnenwaldstraße eine große Menge Energie. Größtenteils setzt man dabei aus wirtschaftlichen Gründen noch auf fossile Energieträger. Für Rabeler ist jedoch klar, „Wer Biolebensmittel produziert, sollte mit dem Einsatz von Energie besonders sparsam umgehen.“ Diese Sichtweise wurde auch von Bürgermeister Mummert unterstützt, der auf die langjährigen Bemühungen des Unternehmens zur Energieeffizienz hinwies. Rabeler Fruchtchips sei das erste Penzberger Unternehmen gewesen, das sich zusammen mit der Stadtverwaltung bereits vor einigen Jahren am Projekt „Ökoprofit“ beteiligt habe.
2011 kann die Firma auf eine 25jährige Standorttradition in Penzberg zurückblicken, dessen Kerngeschäft die Trocknung von Gemüse- und Fruchtpürees mittels Walzentrocknung ist. Die Produkte werden als Zutat in den unterschiedlichsten Lebensmitteln der weiter verarbeitenden Industrie eingesetzt. Die Firma hat 18 Mitarbeiter und trocknet die Produkte im Dreischichtbetrieb. 30% der Waren werden ins Ausland exportiert. Der Anteil an Bio-Produkten konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden und beträgt heuer erstmals mehr als 65%.

Schreinerei Hundhammer erweitert Betrieb
Die Geschäfte der Schreinerei Hundhammer laufen gut. Diesen Eindruck gewannen Bürgermeister Hans Mummert und Wirtschaftsförderer Rolf Beuting unlängst bei einem Betriebsbesuch.
Geschäftsführer Konrad Hundhammer beabsichtigt daher den Betrieb zu erweitern und zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. „Wir arbeiten derzeit am Limit“, so Hundhammer. Auf knapp 8.000 qm Fläche sind derzeit rund 60 Mitarbeiter beschäftigt inklusive sechs Auszubildender. Nach der Erweiterung sollen es 20 Mitarbeiter mehr sein. Die meisten Kunden Hundhammers gehören zum Einzelhandel, der Gastronomie und dem Gesundheitswesen. So stattet das Unternehmen beispielsweise sämtliche Autobahnraststätten des Betreibers „Tank & Rast“ aus. Rund 30% ihres Umsatzes erwirtschaftet die Schreinerei inzwischen im Ausland. Bürgermeister Mummert zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Betriebs und sagte seine Unterstützung für die Erweiterung zu.
TUNZE macht wieder bessere Umsätze - Bürgermeister Mummert besucht Firma
Wie viele andere Unternehmen wurde auch die Firma TUNZE 2008 und 2009 von der Wirtschaftskrise getroffen: Umsätze und Erträge gingen zurück. Doch nun meldet der traditionsreiche Aquaristikhersteller aus Penzberg eine wieder verbesserte Geschäftslage mit steigenden Umsätzen, die schon bald wieder Vorkrisenniveau erreichen. Dies war die positive Botschaft, die Bürgermeister Hans Mummert und Wirtschaftsförderer Rolf Beuting im Rahmen eines Betriebsbesuchs unlängst bei der Firma TUNZE erfuhren.
„High-Tech Aquarium Ecology“. So lautet der Slogan des Unternehmens, das seinen Sitz an der Seeshaupter Straße hat. TUNZE wurde 1960 vom Radio- und Fernsehtechnikermeister Norbert Tunze am Stadtrand von München gegründet. In seiner Elektrowerkstatt erschuf er den ersten Prototyp einer Tauchkreiselpumpe, die später unter dem Namen „Turbelle®“ Weltruhm erlangte. Seitdem wurden zahlreiche innovative und patentierte Anwendungen für die Aquaristik entwickelt. 1972 kam das expandierende Unternehmen nach Penzberg. Axel Tunze, der jüngere Sohn des Firmengründers trat 1990 in das Unternehmen ein und ist seit 1994 Geschäftsführer. Als einer der Wenigen, stellt das Unternehmen noch in Deutschland Aquarienpumpen her. Der größte Teil der auf dem Markt befindlichen Aquarientechnik wird in Fernost oder Osteuropa produziert und in Deutschland nur vertrieben. TUNZE beschäftigt weltweit etwa 50 Mitarbeiter und exportiert 75 Prozent seiner Produkte in nahezu 50 Länder der Erde. Das Familienunternehmen, das erst vor gut zwei Jahren den Firmensitz erweitert hat, wird weitgehend von Produktentwicklungen getragen, die nicht älter als sechs Jahre sind. Die Unternehmensführung ist jedoch zuversichtlich den Herausforderungen der Globalisierung gewachsen zu sein und auch in Zukunft mit High-Tech-Produkten „Made in Penzberg“ zu bestehen.
Auf dem Firmengelände neben dem herstellenden Betrieb befindet sich der „Korallengarten“, der mit 300m² Ladenfläche eines der größten Aquaristikfachgeschäfte südlich von München ist. Sein Einzugsgebiet ist der bayrische Raum und Teile von Österreich. Der von Brigitte Gellinger-Tunze geleitete Betrieb führt neben allen Produkten der Firma TUNZE auch die gesamte Palette aquaristischer Geräte, sowie Teiche mit Zubehör. Dabei befasst sich das Fachgeschäft nicht nur mit dem Verkauf von technischem Equipment. Der größte Teil des Geschäftes ist den Tieren im Wasser vorbehalten. Es werden tropische Süßwasserfische aus Südamerika, Afrika und Asien, sowie Meerwassertiere wie Korallen, Niedere Tiere, Fische und Schwämme, die natürlicherweise um den Äquator leben, ausgestellt und verkauft. Außerdem werden Fische und Pflanzen, die in unsere einheimischen Teiche gesetzt werden können, angeboten. Eigentlich ist alles erhältlich was im Meer-, Warm- oder Kaltwasser leben mag. Der Korallengarten hat darüber hinaus lange Erfahrung in der gewerbsmäßigen Betreuung von Aquarienanlagen, in Privathaushalten, Firmen oder Kliniken.
Keine Gewerbesteuererhöhung in Penzberg
Im Rahmen eines Betriebsbesuches bei der Firma Automotive Components Penzberg (ACP) betonte Bürgermeister Hans Mummert, dass die Stadt ihren langjährigen Gewerbesteuerhebesatz von 330% unverändert lasse. Er sehe das als konsequente Politik um den Penzberger Firmen die Chance zu bieten Gewinne in Investitionen umzulenken.
Der Besuch diente gleichzeitig der Begrüßung von Thomas Neureither, als neuem Mitglied der Geschäftsführung der Firma ACP. Neureither kennt das Werk bereits lange und war zuvor in verschiedenen leitenden Funktionen für die MAN AG tätig. Sein Hauptaugenmerk wird er in den nächsten Jahren auf die Verbesserung der Produktivität des Werks legen. Bürgermeister Mummert sagte den ACP-Vertretern die Unterstützung der Stadt zu. Als zweitgrößter Arbeitgeber im Ort besitzt die Firma einen großen Stellenwert für Penzberg.
Dass das Unternehmen die Krisenjahre 2009 und 2010 ohne Entlassungen in der Stammbelegschaft überstanden habe, sei auch das Verdienst der Belegschaft, so Georg Rottach, Vorsitzender des Betriebsrates. Über vielfältige Maßnahmen hatten sich die Mitarbeiter in den letzten Jahren an der Sicherung des Standortes beteiligt. Besonders positiv sei, dass die Zeit der Unterauslastung zur Qualifikation der Mitarbeiter genutzt worden sei. Immerhin haben mit Förderung der Agentur für Arbeit seit 2009 91 Mitarbeiter ihren Facharbeiterabschluss gemacht.
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