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PM 27|2026 Wassersparen wegen anhaltender Trockenheit: Stadt schaltet ihre Brunnen ab

Die Stadt schaltet wegen der anhaltenden Trockenheit ihre Brunnen ab: Den Wasserträger (Esel-Brunnen), den am Rathausplatz und weitere. In Betrieb bleiben indes die drei Trinkwasserspender in der Innenstadt, wo sich Passanten – wie hier eine Radfahrerin – Trinkwasserflaschen auffüllen und sich erfrischen können. Fotos: Kapfer-Arrington (Stadt Penzberg)

Auch die Stadt unterstützt beim Wassersparen: Aufgrund der anhaltenden Hitze und der einhergehenden Trockenheit hat die Stadt Penzberg ihre Brunnen vorerst abgestellt. Das betrifft im Stadtgebiet folgende Anlagen: den Wasserträger (im Volksmund „Esel-Brunnen“), den Brunnen am Rathausplatz (künftig Bürgermeister Wessner-Platz), die Brunnen am Josef-Boos-Platz, am Kriegerdenkmal, am Friedhof (nicht die Gießwasser-Stellen!) sowie der Brunnen an der Saalangerstraße. 

In Betrieb bleiben die drei Trinkwasserspender in der Innenstadt (vor Kaufhaus RID, an der Hauptkreuzung am Stadtplatz sowie gegenüber der Christkönigkirche an der Bahnhofstraße bei „Jo’s Bratwürschtl“). 

Die Abschaltung der Brunnen ist eine Reaktion auf die aktuelle Situation. Denn die anhaltende Hitzewelle bringt die Trinkwasserversorgung zunehmend an ihre Grenzen. Die Stadtwerke Penzberg appellierten bereits in der vergangenen Woche an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst mit Trinkwasser umzugehen und den Verbrauch ab sofort auf das notwenigste Maß zu reduzieren. Die Botschaft seitens der Stadtwerke war klar: „Jetzt Wasser sparen, damit Verbrauchsverbote vermieden werden können.“

Zweiter Bürgermeister Hardi Lenk unterstreicht die Wichtigkeit der Maßnahme und hofft auf Verständnis: „Jeder von uns ist gefragt, Wasser zu sparen. Jeder Liter zählt dabei, die Versorgungssicherheit unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen zu garantieren.“

Zuletzt verzeichneten die Stadtwerke als Wasserversorgerin von Penzberg einen Wasserverbrauch von deutlich über 8.000 Kubikmetern. Gemessen an einem täglichen Durchschnittswert von 6.000 Kubikmetern ein absoluter Höchstwert und Grund, eine Warnung auszusprechen. 

Dazu Stadtwerke-Vorstand André Behre: „Sollte der Verbrauch in Eigenverantwortung innerhalb der nächsten zwei Wochen nicht sinken, werden wir rechtsverbindliche Verbrauchsverbote erlassen müssen.“

Konkret gilt es folgendes zu beachten: 

  • Pflanzen sind, falls unbedingt notwendig, in der Früh vor 9 Uhr oder abends nach 19 Uhr zu gießen, damit weniger Wasser verdunstet. Die Stadtwerke raten zur Nutzung von Zisternen und Regentonnen, um Regenwasser zu sammeln. Das gesammelte Regenwasser kann beispielsweise zum Gießen von Pflanzen verwendet werden. 
  • Auf das Befüllen von privaten Pools, das Waschen von Autos sowie von Terrassen, Wänden und Straßen soll ausdrücklich verzichtet werden 
  • Duschen statt Baden! Halten Sie kurze Duschzeiten ein. Schließen Sie während des Zähneputzens, Einseifens oder Rasierens den Wasserhahn! 
  • Schalten Sie die Waschmaschine und den Geschirrspüler nur voll beladen ein und nutzen Sie Sparprogramme. Verwenden Sie beim Abwaschen nur ein gefülltes Waschbecken und lassen Sie den Wasserhahn nicht unnötig laufen. 
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Wasserhähne und Leitungen dicht sind und keine Schäden aufweisen. 
  • Industrie- und Gewerbebetriebe werden dazu aufgefordert, ihre Prozesse auf potenzielle Einsparmöglichkeiten zu überprüfen und diese umgehend umzusetzen.

 

Hier können Sie die Pressemitteilung als pdf herunterladen.

 

Kontakt für weitere Informationen
Kommunikation . Kultur . Veranstaltungswesen
Thomas Kapfer-Arrington
+49 8856. 813-130
thomas.kapfer@penzberg.de | www.penzberg.de
 
Die Stadt Penzberg ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Sie wird vertreten durch den Ersten Bürgermeister Thomas Kopf.